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Neuer Homing-Trend beim Wohnen: Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Zuhause

Das eigene Zuhause dient als Schutzhafen – Wellness wird wichtiger

In einem insgesamt schwierigen wirtschaftlichen und weltpolitischen Umfeld ergibt sich bei vielen Konsumenten immer deutlicher der Wunsch, es sich wenigstens im eigenen Zuhause so richtig schön und gemütlich zu machen. Für diesen neuen Trend, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas, ist der Begriff Homing geprägt worden. „Das Heim ist für den Einzelnen das Zentrum der Welt, dient als Schutzhafen und als Mittelpunkt aller Energieanstrengungen des Lebens“, so Klaas.

Homing ist die Weiterentwicklung des seit den späten 70er Jahren bekannten Cocoonings. In einer bewussten Gegenbewegung auf die rapiden gesellschaftlichen Veränderungsprozesse, die als verunsichernd und stressig empfunden werden, richtet sich der Blick des Kunden auf das, was von ihm selbst gestaltbar und grundsätzlich sicher erscheint. Daher investiert der moderne Verbraucher auch wieder gerne mehr Energie in die Gestaltung seiner privaten Räume. Hier kann er den Erfolg seiner Zeit- und Geld-Anstrengungen sofort sehen. Denn fast nur Zuhause ist es bequem möglich „echt“ zu gestalten. Hier behält der Konsument seine gewünschte Gestaltungsmacht, die er in keinem anderen Feld so sehr finden kann. Das eigene Heim kann ein Labor der Erfolgserlebnisse werden. Hier kann jeder direkt sehen, was die Anstrengungen bewirkt haben. Grundmotiv ist dabei die Suche nach Geborgenheit und Sicherheit. Diese Sehnsucht entstand nicht zuletzt aus einer latenten Überforderung an technischem wie gesellschaftlichem Wandel und einer Politik, die wenig Orientierung bietet.

Klaas: „Den gestalterischen Schwerpunkten sind bei dieser Besinnung auf das eigene Zuhause kaum Grenzen gesetzt. Die Vielfalt im Angebot von Möbeln und Einrichtungsgegenständen ist den Verbrauchern daher sehr willkommen. Sie können ihren Stil frei wählen, was ihrem Bestreben nach Individualität entspricht.“

Trends zeichnen sich dabei laut dem Verband der Deutschen Möbelindustrie in unterschiedlichen Richtungen ab. Zum einen ist eine Retrowelle zu verzeichnen, die nicht zuletzt auf die Sehnsucht nach den alten, bekannten Werten zurückzuführen ist. Hier können organische Polstermöbelformen neben knalligen Farben und abstrakten Mustern im Bezugsstoff oder an der Wand schon mal an die Wohnungen und das Design der 60er und 70er Jahre erinnern. In optischer Anlehnung an frühere Modelle gestalten die meist jungen Designer viele unterschiedliche Accessoires, die den älteren Mitmenschen irgendwie bekannt vorkommen. Innovativ ist dieser Trend im Design zwar nicht, zeigt aber doch das klare Bedürfnis nach Verlässlichkeit und dem damaligen Lebensgefühl.

Einen anderen wichtigen Trend beobachten die Trendforscher im Bereich rund um das Thema Wellness. Wellness hat das neue Bedürfnis der Konsumenten aufgegriffen, etwas mehr für das eigene Wohlfühlen zu tun. Schlaf-Wellness, Sound-Wellness oder Farb-Wellness belegen als nur einige Beispiele die allzu menschlichen Bedürfnisse nach Ausgleich und Balance in den „eigenen vier Wänden“. Dieses Wohlfühlen schafft dann Identität. Die deutsche Möbelindustrie stellt im aktuellen Angebot viele Möbel vor, die diesem Bedürfnis nachgehen. Je nach Lust und Laune kann ein Möbelstück im eigenen Zuhause immer wieder einen neuen Charakter annehmen und dem Konsumenten neue Lebensfreude schenken. Mit der neuen LED-Licht- und Farb-Technik wird hier beispielsweise viel gearbeitet.

Das Thema Multifunktionalität und Mehrzweck ist derzeit ebenfalls besonders wichtig. Konsumenten wünschen sich hier Möbel, die irgendwie veränderbar sind. Das können etwa einfache Erweiterungen oder Verkleinerungen der Sitztiefe oder Sitzhöhe bei Sofas sein. Dieser Anspruch wird aber auch bei Möbeln realisiert, die mit völlig unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden. So gibt es drehbare Regalelemente, die auf der einen Seite beispielsweise ein TV-Gerät unterbringen und auf der anderen Seite ein Bücherschrank sind.

Homing geht so oder so. Die deutsche Möbelbranche sieht gern, dass der Stellenwert des schönen Wohnens wieder zunimmt.

Datum: 07.04.2003
Verband der Deutschen Möbelindustrie e. V.
Autor: Verband der Deutschen Möbelindustrie e. V.
Ansprechpartner: Ursula Geismann
Straße: Flutgraben 2
Ort: D-53604 Bad Honnef
Telefon: +49 (0) 22 24 / 93 77 - 0
Fax: +49 (0) 22 24 / 93 77 - 77
E-Mail u.geismann@hdh-ev.de
Internet: www.wohninformation.de

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